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Pilgern ... nicht nur nach Santiago de Compostela in Spanien
Wallfahrten zu heiligen und christlichen Orten

Bonifatius Route

Der heilige Bonifatius lebte von ca. 672 bis 754 und stammte aus England. Er pilgerte nach Rom und der Papst erteilte ihm einen Missionsauftrag. Bonifatius missionierte hauptsächlich im Gebiet des heutigen Hessens. Er wurde ermordert. Seinen Leichnam überstellte man von Utrech nach Mainz und schließlich nach Fulda. Im Dom zu Fulda liegen seine Gebeine bestattet.

Die Bonifatius-Route führt entlang dem mittelalterlichen Trauerzug von Mainz nach Fulda. Sie wurde im Jahr 2004 eröffnet und ist 172 Kilometer lang.

Die Pilger kommen an Klöstern, alten Feldkapellen, Wegekreuzen und Bildstöcken sowie historische Dorfkirchen entlang. Man kann Baudenkmäler von der Romanik über die Gotik bis zum Barock bewundern. Daneben gibt es viele Museen, Galerien und Ateliers, die einen Eindruck in die Geschichte der Christianisierung ermöglichen.

Die Bonifatius Route ist gut markiert. Dafür sorgt der gleichnamige Verein. Die Markierungen bestehen aus Schildern, die mit dem Logo des Vereins übereinstimmen. Man kann sich vom Verein auch ein Pilgerausweis zusenden lassen. In Kirchen, Gaststätten, Unterkünften und Läden wird der Ausweis abgestempelt. Der genaue Routenverlauf ist wie folgt: Es geht von Mainz-Leichof nach Manz-Kostheim, weiter nach Hochheim, Wicker, Bad Weilbach, Weilbach, Kriftel, Zeisheim und Ober-Liederbach. Von dort führt die Route nach Sulzbach, Eschborn, Niederursel, Kalbach, Bonames, Harheim und Nieder-Erlenbach. Nun pilgert man weiter nach Dortelweil, Klein-Karben, Budesheim, Heldenbergen, Windecken, Eichen und Kloster Engelthal. Nun weiter nach Altenstadt, Oberhau, Rommelhausen, Himbach, Düdelsheim, Glauberg und Eckartsborn. Über Lißberg, Hirzenhain, Glashütten, Streithain, Burkhards, Sichenhausen, Hochwaldhausen, Ilbeshausen und Nösberts-Weidmoos füht der Weg weiter nach Steinfurt. Die Schlussetappen leiten über Blankenau, Hainzell, Kleinheiligkreuz, Malkes, Rodge und Heimbach zum Dom zu Fulda.